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Rhinovirus

1 Definition

Das zu den Picornaviridae gehörende Rhinovirus ist ein RNA-Virus und führt nach Infektion zu einer Rhinitis.

2 Epidemiologie

Rhinoviren findet man auf jedem Kontinent. Sie werden durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen, wobei jedes Individuum ca. viermal pro Jahre infiziert wird. Infektionen treten vor allem im Frühjahr und im Spätsommer auf.

3 Pathogenese

Durch die zytolytischen Eigenschaften der Rhinoviren treten innerhalb von 48h nach Infektion fokale Zerstörungen des Epithels im Nasen- und Rachenbereiche auf, wobei es in der Regel nicht zu ausgeprägteren Nekrosen kommt. Bei immungeschwächten Patienten kann das Virus in die tieferen Atemwege deszendieren und zu einer Bronchitis oder Bronchopneumonie führen.

4 Klinik

Die Inkubationszeit beträgt maximal vier Tage. Die Infektion manifestiert sich durch eine Rhinitis mit Schnupfen. Bakterielle Superinfektionen treten häufig auf. Die sich ausbildende Immunität hält nur für kurze Zeit an und ist typenspezifisch. Bei über 100 Serotypen ist aus diesem Grund kein ausreichender Schutz vor einer erneuten Infektion gegeben.

5 Diagnostik

Die Klinik führt zur Diagnose.

6 Therapie

Die Erkrankung kann nur symptomatisch, z.B. durch Inhalationen, behandelt werden.

7 Prophylaxe

Eine Impfung ist nicht möglich, so dass nur allgemeinhygienische Maßnahmen vor einer Infektion schützen können.

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