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Register-Studie

1 Definition

Die Register-Studie ist eine retrospektive Studie, bei der Daten zu Therapie und Diagnose aus dem Behandlungsalltag untersucht werden. Dabei wird die zu untersuchende Population zunächst in einem Register in Bezug auf die entsprechende Indikation vollständig erfasst - zum Beispiel alle Patienten einer Klinik mit Schlaganfall aus den Jahren 2000 bis 2009.

2 Ziele

Register-Studien gehören zu den sog. "Nichtinterventionellen Studien" und beschäftigen sich oft mit der Fragestellung, ob die Ergebnisse randomisierter klinischer Studien auf den Behandlungsalltag übertragbar sind und wie sich das Sicherheitsprofil eines Arzneimittels im Alltag verhält. Sie dienen der Sammlung seltener unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW), aber es können auch umfassende Untersuchungen zu Krankheitszuständen, Therapieoptionen, Therapiekosten oder Lebensqualität durchgeführt werden.

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