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Reaktionaler Subprozess

1 Definition

Der reaktionale Subprozess ist der Teil eines Gruppenprozesses, der die Interaktionen zwischen den Mitgliedern einer Gruppe umfasst.

2 Hintergrund

Unter dem reaktionalen Subprozess versteht man alles, was mit und zwischen den Mitgliedern der Gruppe geschieht, d.h. wie sich die Mitglieder persönlich und emotional entwickeln, ihre jeweiligen Fähigkeiten, ihre Motivation, Vorlieben, Interessen, unterschiedliches Involvement, verschiedene intensive Zielvorstellungen, Sympathien und Antipathien, Gefühle, Wärme, Ärger, Anerkennung, Enttäuschung etc.

Diese Prozesse beeinflussen ihr Verhalten und prägen dadurch die Struktur der Gruppe. Da die Gruppenmitglieder unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen und möglicher Weise auch unterschiedlichen Status in die Gruppe einbringen, werden solche Aspekte auch strukturbildend wirken.

Das harmonische Entwickeln und gute Funktionieren einer Gruppe hängt zum großen Teil davon ab, wie sich der thematische Subprozess und der reaktionale Subprozess gegenseitig abwechseln und unterstützen. Es muss also abwechselnd Zeit und Aufmerksamkeit dem einen als auch dem anderen Subprozess verwendet werden. Reaktionale und thematische Aspekte müssen also in ihrer Gegenseitigkeit und Abhängigkeit Beachtung finden.

Tags:

Fachgebiete: Psychologie

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