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Rasanztrauma

1 Definition

Ein Rasanztrauma ist eine Verletzung (Trauma), die durch massive Einwirkung von kinetischer Energie auf den menschlichen Körper entsteht.

2 Hintergrund

Beim Rasanztrauma interagiert der Körper mit einem externen Objekt. Dabei kann sowohl der Körper selbst, als auch das externe Objekt Träger der kinetischen Energie sein. Im Moment des Zusammenpralls werden hohe Akzelerations- und Dezelerationkräfte frei gesetzt, die auf das Gewebe einwirken. Sie führen in Abhängigkeit von den Richtung des Kraftvektors und der Beschaffenheit des Gewebes zu Knochenbrüchen (Frakturen), Zerreißungen (Rupturen) oder Stauchungen (Kontusionen).

Rasanztraumata treten typischerweise im Rahmen von Verkehrs- und Sportunfällen (z.B. Skifahren) auf. Klinisch präsentieren sie sich oft als Polytrauma.

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