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Psychopharmakon

von altgriechisch: ψυχή - Seele, Leben; φάρμακον - Heilmittel

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Als Psychopharmaka bezeichnet man Medikamente zur Therapie psychischer Störungen.

2 Medikamentengruppen [bearbeiten]

Die Psychopharmaka weisen als gemeinsames Merkmal eine agonistische oder antagonistische Wirkung auf den zentralnervösen Neurotransmitter-Stoffwechsel (u.a. Synthese, Exozytose, Metabolisierung) bzw. deren Rezeptoren auf.

3 Abhängigkeitspotenzial [bearbeiten]

Das Abhängigkeitsportential von Psychopharmaka ist abhängig von der jeweiligen Wirkstoffklasse. Benzodiazepine, Psychostimulantien und manche Hypnotika führen bei regelmäßiger, längerer Einnahme zu einer Medikamentenabhängigkeit.

Antidepressiva und Neuroleptika werden nicht zu den suchterzeugenden Arzneimitteln gezählt. Sie können aber ebenfalls dauerhafte Veränderungen am Nervensystem hervorrufen. Hochpotente Neuroleptika führen z.B. nach längerer Einnahme zu Spätdyskinesien.

Psychopharmaka sollten in der Regel nicht abrupt abgesetzt werden, da Absetzerscheinungen auftreten, die sich aber von einem echten Entzugssyndrom unterscheiden.

4 Weblink [bearbeiten]

[1] Liste der am häufigsten verordneten Psychopharmaka in Deutschland 2009

siehe auch: Psychiatrie

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Jennifer Groß

Gesundheits- und Krankenpflegerin

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K. Koenitz schreibt seit dem 31.01.2004 im Flexikon, hat bereits 189 neue Artikel publiziert und 305 Artikeldetails verbessert.

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