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Area striata

(Weitergeleitet von Primär visueller Cortex)

von lateinisch: area - Gebiet; striatus - gestreift
Synonyme: Primärer visueller Cortex, Primäre Sehrinde, Brodmann-Area 17
Englisch: striate area

1 Definition

Die Area striata ist ein okzipitales Rindenfeld im Bereich des Sulcus calcarinus, in der die Sehbahn endet.

2 Hintergrund

Charakteristisch für die Area striata (nicht zu verwechseln mit dem Striatum) sind die bereits makroskopisch erkennbaren weißen Streifen innerhalb der grauen Substanz, die als Gennari-Streifen (oder Vicq-d'Azyr-Streifen) bezeichnet werden.

In der Einteilung der Brodmann-Areae nimmt sie die Area 17 ein und ist für das Bewusstwerden der visuellen Impulse aus der Retina zuständig.

Afferenzen werden vor allem vom Corpus geniculatum laterale zugeleitet und Efferenzen sendet die Area striata überwiegend zur sekundären Sehrinde.

2.1 Histologie

Die Area striata wird wie der gesamte Neocortex in sechs Schichten eingeteilt:

Fachgebiete: Zentralnervensystem

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