Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Prilocain

Handelsnamen: Xylonest u.a.
Englisch: Prilocaine

1 Definition

Prilocain ist ein Arzneistoff, das zur Gruppe der Lokalanästhetika vom Amid-Typ gehört.

2 Indikationen

Das Arzneimittel wird im Rahmen der Infiltrations- und Leitungsanästhesie eingesetzt.

3 Allgemeines

Die Wirkung von Prilocain tritt rasch ein, wobei es im Blut zu 50% an Plasmaproteine gebunden vorliegt. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich bis zu 150 Minuten, so dass das Anästhetikum bis zu sechs Stunden wirken kann. Die Metabolisierung erfolgt hepatisch und die Elimination größtenteils renal.
Prilocain kann zu Methämoglobinämie führen, weshalb es bei Kindern, Patienten mit einer Anämie, Schwangeren oder an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel-Leidenden nicht verabreicht werden sollte.

4 Wirkmechanismus

Der Arzneistoff verändert die Permeabilität der Zellmembran für Natriumionen so, dass ein Einstrom und ein damit zusammenhängendes Aktionspotential nicht mehr möglich sind. Eine Erregungsbildung bleibt aus, wodurch es zu keiner Schmerzempfindung in dem betroffenen Areal kommt.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

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