Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Polyphenole

1 Definition

Polyphenole sind aromatische Kohlenstoffverbindungen, die als Liganden ihres Ringsystems zwei oder mehr Hydroxylgruppen enthalten. Zu ihnen gehören auch die Flavonoide. Eines der wichtigsten Polyphenole ist Epigallocatechingallat.

2 Vorkommen

Polyphenole kommen als bioaktive Substanzen in Pflanzen vor, z.B. in Form von Farbstoffen (Flavonoide, Anthocyane), Geschmacksstoffen und Gerbsäuren. Sie sind unter anderem in folgenden Nahrungsmitteln enthalten:

  • Tee, insbesondere Grüner Tee, Schwarzer Tee, Oolong Tee
  • Beerenobst
  • Schwarze Schokolade
  • Trauben und Traubenprodukte
  • Zwiebeln
  • Zitrusfrüchte

3 Medizinische Bedeutung

Polyphenole werden aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften auch als Arzneistoffe eingesetzt. Ein Beispiel ist die Behandlung von Feigwarzen - wobei in diesem Zusammenhang Impfstoffe HPV-Impfstoff von größerer Bedeutung sind. Ein Beispiel ist Polyphenon E (Veregen® 10% Salbe), das Katechine enthält, die aus grünem Tee gewonnen werden. Die klinische Wirksamkeit ist jedoch nicht ausreichend nachgewiesen, außerdem kommt es unter der Therapie zu schweren Lokalreaktionen.[1]

Polyphenole werden darüber hinaus unter anderem zur Prävention von Herzkreislauferkrankungen und malignen Tumoren angewendet.

4 Literatur

5 Quellen

  1. Grüntee-Extrakt (Veregen®) gegen Feigwarzen (Arzneimitteltelegramm)

6 Weblinks

518 polyphenols with composition data Phenol-Explorer 3.0, June 2013, supported by French government - INRA (Institut national de la recherche agronomique), INCA (Institut National du Cancer) - University of Barcelona, Danone, abgerufen am 04. 01.2014.

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