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Plasmid

1 Definition

Ein Plasmid ist ein in vielen Bakterien vorkommendes, kleines, ringförmiges, doppelsträngiges und extrachromosomales DNA-Molekül. Es enthält zusätzliche Erbinformationen und wird autonom repliziert.

2 Medizinische Bedeutung

Plasmide bestehen häufig aus Genen, die ihren Trägern Überlebensvorteile verschaffen. So enthalten Plasmide beispielsweise Gene, die eine Antibiotikaresistenz bedingen oder die Produktion von bakteriellen Toxinen erlauben.

Viele Plasmide enthalten einen sogenannten Fertilitätsfaktor, der die tragenden Bakterien zur Konjugation und damit zum Austausch von Plasmiden befähigt. Je nach Funktion der Gene auf dem Plasmid, kann man verschiedene Formen von Plasmiden unterscheiden, z.B.:

In der Gentechnik werden Plasmide als Vektoren für neu einzubringendes genetisches Material verwendet. Dazu benötigen sie einen eigenen Replikationsursprung ("origin").

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Fachgebiete: Bakteriologie

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