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Pearl-Index

Nach Raymond Pearl (1879 bis 1940), amerikanischer Genetiker
Englisch: Pearl's index

1 Definition

Der Pearl-Index dient der Beurteilung der Sicherheit von Methoden zur Empfängnisverhütung. Er geht auf den amerikanischen Biologen und Mediziner Raymond Pearl zurück.

Dabei ist die Anzahl der unter der Anwendung einer Verhütungsmethode aufgetretenen Schwangerschaften Grundlage des Index. Die Anzahl der Schwangerschaften wird auf 1200 Anwendungsmonate (zum Beispiel 100 Frauen zu je einem Jahr) bezogen.

2 Berechnung

Zur Berechnung des Pearl-Index kann folgende Formel verwendet werden:

  • Pearl-Index = Anzahl der Schwangerschaften x 12 Monate x 100 / Zahl der Anwendungsmonate x Zahl der Frauen

Je niedriger der Pearl-Index ausfällt, desto sicherer ist die Verhütungsmethode.

Beispielsweise beträgt der Pearl-Index für Kondome je nach Quelle bei 4-20. Die Pille dagegen hat einen Pearl-Index von 0,2 bis 2. Sie gilt somit als eine der sichersten Methoden der Empfängnisverhütung. Am unsichersten ist die Unterbrechung des Geschlechtsverkehrs kurz vor dem Samenerguss (Coitus interruptus). Hier liegt der Pearl-Index bei bis zu 38.

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Dipl. Sportwiss. Oliver Tenfelde schreibt seit dem 2.06.2012 im Flexikon, hat bereits 10 neue Artikel publiziert und 86 Artikeldetails verbessert.

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