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Parasomnie

pará-neben; somnus- Schlaf
Englisch: parasomnia

1 Definition

Unter Parasomnien werden Störungen des Erwachens (arousal), des partiellen Erwachens oder des Schlafstadienwechsels zusammengefasst. Parasomnien sind eine Untergruppe der Dyssomnien. Sie sind großteils relativ harmlos, können aber auch zu belastenden Ein- oder Durchschlafstörungen führen. Parasomnien treten häufig bei Kindern auf, bei Erwachsenen sind sie selten.

2 Einteilung

2.1 Aufwachstörungen

2.2 Störungen des Schlaf-Wach-Übergangs

2.3 REM-Schlaf assozierte Parasomnien

2.4 Sonstige Parasomnien

3 Diagnose

Zur Diagnosefindung dient eine polysomnographische Untersuchung im Schlaflabor. Hier können Parasomnien von epileptischen Zustandsbildern (z.B. nächtliche Frontallappenepilepsie) abgegrenzt werden. Anamnestisch sind Symptomatik, Häufigkeit, Dauer und Erinnerungsvermögen an die Parasomnie zu erfragen. Differentialdiagnostisch sind weiters Funktionsstörungen der Schilddrüse, Schmerzsyndrome und Atemstörungen auszuschließen.

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