Vom 10.10 bis 22.10.2017 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Obere Einklemmung

Synonym: Tentoriumherniation
Englisch: tentorial herniation

1 Definition

Als obere Einklemmung bezeichnet man die Einklemmung telencephaler Hirnanteile in den Tentoriumschlitz (Incisura tentorii).

2 Ätiologie

Die obere Einklemmung gilt als lebensbedrohliche Komplikation eines pathologisch stark erhöhten Hirndruckes innerhalb der mittleren Schädelgrube (siehe intrakranielle Druckmessung) in Folge:

3 Pathophysiologie

Durch die Kompartimentierung und die knöcherne Begrenzung des Schädels, sowie die begrenzte Kapazität der Liquorräume kann eine Volumenzunahme des Gehirns nur bedingt kompensiert werden. Bei entsprechender parenchymatöser Schädigung im Bereich der mittleren Schädelgrube (Fossa cranii media) resultiert die Verdrängung der hinteren Temporallappenanteile (Gyri parahippocampales) in die Incisura tentorii, die mit einer lateralen Kompression des Mesencephalons einhergeht.

4 Klinik

Die kompressionsbedingte Ischämie der mesencephalen Bahnen und Kerngebiete äußert sich in einer entsprechenden Ausfallssymptomatik, deren Symptomenkomplex dem Mittelhirnsyndrom entspricht.

5 Diagnostik

Hinweisgebend für das Vorliegen einer Tentoriumherniation ist das Symptombild. Der Nachweis und die notwendige Ursachenabklärung erfolgt MRT-diagnostisch.

6 Therapie

siehe Mittelhirnsyndrom

siehe auch Schädel-Hirn-Trauma

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