Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Myelomniere

Synonym: Cast-Nephropathie

1 Definition

Unter einer Myelomniere versteht man eine Form der Nierenschädigung, wie sie als Folge eines Multiplen Myeloms vorkommt. Dabei kommt es zu einer charakteristischen Nierenschädigung, die durch einen toxischen Effekt der vom Multiplen Myelom gebildeten Leichtketten oder Immunglobuline hervorgerufen wird.

2 Pathophysiologie

Das Multiple Myelom produziert monoklonale Immunglobuline oder nur die Leichtketten (freie Leichtketten). Diese werden glomerulär filtriert, gelangen in den distalen Tubulus sowie das Sammelrohr. Die Präzipitation der Proteine führt zur Tubulusschädigung und -atrophie, was zu einer sehr schnellen Funktionsabnahme der Niere führen kann und nicht selten in einem akuten Nierenversagen und Dialysepflicht endet. In knapp der Hälfte der Fälle ist das akute Nierenversagen das erste erkennbare klinische Anzeichen eines Multiplen Myeloms.

3 Diagnose

4 Weitere Manifestationsformen des Multiplen Myeloms in der Niere

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