Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Minocyclin

Handelsnamen: Skid® u.a.

1 Definition

Minocyclin ist ein Breitspektrumantibiotikum aus der Gruppe der Tetrazykline.

2 Chemie

Minocyclin hat die Summenformel C23H27N3O7 und eine molare Masse von 457,48 g/mol.

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3 Wirkungsspektrum

Minocyclin hat eine bakteriostatische Wirkung auf grampositive Bakterien, wie z. B. Streptokokken und Listerien, aber auch auf gramnegative Bakterien, wie z.B. Neisserien, Yersinien, Haemophilus spp., Brucellen und Bordetella pertussis. Eine klinische Relevanz hat insbesondere die Wirkung gegen intrazelluläre Keime, wie z.B. Mykoplasmen, Rickettsien und Chlamydien.

4 Indikationen

Trotz der Resistenzzunahme bei zahlreichen Bakterienstämmen ist Minocyclin noch immer Mittel der Wahl zur Behandlung der nicht-gonorrhoischen Urethritis und der Borreliose. Des Weiteren wird Minocyclin zur Behandlung der Acne vulgaris und zur ambulanten Therapie bei Atemwegsinfektionen (akuter Schub einer chronischen Bronchitis) eingesetzt.

5 Dosierung

  • 2 x 50 mg p.o. tgl. oder 1 x 100 mg tgl. p.o.

6 Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Minocyclin kann - wie andere Tetrazykline - irreversible Veränderungen an den Zähnen (gelbliche bis braune Verfärbungen, Zahnschmelzhypoplasie) hervorrufen und sollte deshalb während der Schwangerschaft und vor dem 8. Lebensjahr nicht eingesetzt werden. Die Anwendung bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen sollte ebenfalls unterbleiben. Eine weitere Nebenwirkung von Minocyclin ist die Photosensibilisierung mit Erythem- und Ödembildung an den belichteten Körperstellen.

7 Interaktionen

8 Weblinks

  • Immunallergische und Leberzellschädigung durch Minocyclin - [1]
  • Arzneistoffe von A-Z / Minocyclin - [2]

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