Vom 10.10 bis 22.10.2017 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 10.10 bis 22.10.2017 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Mediziner,
wir gönnen uns eine herbstliche Verschnaufpause. Deshalb sind vom 10. bis 22. Oktober keine Bearbeitungen möglich.
Arbeitet doch schon mal an der Halloween-Deko oder lasst einen Drachen steigen. Wir freuen uns, wenn ihr gut erholt zurückkommt!

Mikrozephalie

von altgriechisch: mikros - klein; kephalê - Kopf
Synonyme: Mikrocephalus, Mikrozephalus, Mikrocephalie, Mikrokranie

1 Definition

Unter einer Mikrozephalie versteht man eine Schädelfehlbildung, bei welcher der Schädel im Vergleich zum Normalzustand zu klein ist.

2 Epidemiologie

Die normale Inzidenz beträgt etwa 1,6 Fälle auf 1.000 Geburten. Die Inzidenz kann in Endemiegebieten des Zika-Virus deutlich höher liegen.

3 Ursachen

Einer Mikrozephalie liegen meist Fehlentwicklung des Gehirns (z.B. Dysenzephalie, Mikroenzephalie) oder ein vorzeitiger Verschluss aller Schädelnähte (Kraniostenose) zugrunde. Sie kann im Rahmen genetischer Defekte oder durch fruchtschädigende Einflüsse während der Schwangerschaft entstehen.

3.1 Genetische Ursachen

Zu den wichtigsten genetischen Defekten, die mit einer Mikrozephalie einhergehen können, zählen unter anderem:

3.2 Weitere Ursachen

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

24 Wertungen (2.88 ø)
Teilen

67.160 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: