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Mikrozephalie

von altgriechisch: mikros - klein; kephalê - Kopf
Synonyme: Mikrocephalus, Mikrozephalus, Mikrocephalie, Mikrokranie

1 Definition

Unter einer Mikrozephalie versteht man eine Schädelfehlbildung, bei welcher der Schädel im Vergleich zum Normalzustand zu klein ist.

2 Epidemiologie

Die normale Inzidenz beträgt etwa 1,6 Fälle auf 1.000 Geburten. Die Inzidenz kann in Endemiegebieten des Zika-Virus deutlich höher liegen.

3 Ursachen

Einer Mikrozephalie liegen meist Fehlentwicklung des Gehirns (z.B. Dysenzephalie, Mikroenzephalie) oder ein vorzeitiger Verschluss aller Schädelnähte (Kraniostenose) zugrunde. Sie kann im Rahmen genetischer Defekte oder durch fruchtschädigende Einflüsse während der Schwangerschaft entstehen.

3.1 Genetische Ursachen

Zu den wichtigsten genetischen Defekten, die mit einer Mikrozephalie einhergehen können, zählen unter anderem:

3.2 Weitere Ursachen

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