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Membranlipid

1 Definition

Membranlipide sind Lipide, die in Biomembranen wie der Zellmembran vorkommen und diesen ihre typischen Eigenschaften (Stabilität, Flexibilität und Semipermeabilität) verleihen.

2 Biochemie

Zu den wichtigsten Membranlipiden zählen:

Membranlipid Substituent Vorkommen
Glycerophospholipide
Phosphatidylcholin
Phosphatidylethanolamin
Phosphatidylserin
Phosphatidylinositol
Cardiolipin
Cholin
Ethanolamin
Serin
Inositol
Glycerin
Zellmembran (innerer Monolayer)
Zellmembran (innerer Monolayer)
Zellmembran (innerer Monolayer)
Zellmembran (zyt. Monolayer)
Mitochondrienmembran (innen)
Sphingolipide
Sphingomyelin
Glykolipide
Cerebroside
Ganglioside
Cholin

Monosaccharid
komplexe Kohlenhydrate
Zellmembran (äußerer Monolayer)

Zellmembran (ZNS)
Zellmembran (ZNS)
Cholesterin Monolayer (biol. Membranen)

Mit Ausnahme von Cholesterin handelt es sich bei Membranlipiden um amphipathische Moleküle, die aus einem lipophilen Teil aus Fettsäureresten und einer hydrophilen Region aus Phosphorsäureestern oder Zuckerresten bestehen.

Fachgebiete: Biochemie, Biologie

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