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Lungenventilationsszintigraphie

Synonyme: Ventilations-Lungenszintigraphie, Ventilationslungenszintigraphie
Englisch: lung ventilation scintigraphy

1 Definition

Das Lungenventilationsszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Verfahren (Szintigraphie) zur Untersuchung der pulmonalen Ventilation.

2 Untersuchungstechnik

Durch Einatmen eines radiaktiven Gases (z.B. 133Xenon) reichert sich dieses in den durchlüfteten Anteilen der Lunge an. Durch die Aufnahme mit einer Gammakamera kann die Verteilung bildlich dargestellt werden.

3 Aussagekraft

Eine Lungenventilationsszintigraphie ist nach einer pathologischen Lungenperfusionsszintigraphie durchzuführen. Bei einer Lungenembolie kommt es nicht zu Verteilungsstörungen des Gases in der Lunge.

Eine Verteilungsstörung kann jedoch beispielsweise bei einem Lungenephysem, Atelektasen und Pneumonien vorkommen. Die Lungenventilationsszintigraphie erlaubt daher differentialdiagnostische Aussagen.

Bei der Kombination aus Aussparung in der Lungenperfusionsszintigraphie und Lungenventilationsszintigraphie ohne Verteilungsstörung ist mit nahezu 100%-iger Sicherheit von einer Lungenembolie auszugehen.

Bei unsicheren Befunden kann eine Pulmonalisangiographie notwendig werden.

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Fachgebiete: Diagnostik, Pneumologie

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