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Lungenüberblähung

Synonyme: Hyperinflation, Volumen pulmonum auctum
Englisch: pulmonary hyperinflation

1 Definition

Als Lungenüberblähung bezeichnet man einen vermehrten Luftgehalt der Lunge.

2 Hintergrund

Bei obstruktiven Atemwegserkrankungen ist der exspiratorische Luftausstrom stärker beeinträchtigt als der inspiratorische Lufteinstrom, am Ende einer Ausatmung verbleibt vermehrt Luft in der Lunge (akute Lungenüberblähung). Die Erhöhung des intrathorakalen Gasvolumens ist zunächst reversibel.

Durch chronische Lungenüberblähung kann sich infolge von Strukturveränderungen ein irreversibles Lungenemphysem ausbilden. Dies ist beispielsweise bei einer COPD der Fall.

3 Formen

Man unterscheidet zwei Formen der Lungenüberblähung:

  • Absolute Überblähung: Wird auch als "statische" bzw. anatomisch fixierte Lungenüberblähung bezeichnet. Führt zu einer Zunahme der totale Lungenkapazität (TLC).
  • Relative Überblähung: Wird auch als "dynamische" Lungenüberblähung oder "air trapping" bezeichnet. Es kommt zu einer Vergrößerung des Residualvolumens (RV) auf Kosten der Vitalkapazität (VC). Nach körperlicher Anstregung erhöht sich die Atemmittelage.

4 Diagnostik

In der Röntgendiagnostik sind folgende Befunde charakteristisch für eine Lungenüberblähung:

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Fachgebiete: Physiologie

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