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Leishmanin

1 Definition

Unter Leishmanin wird eine Suspension abgetöteter promastigoter Leishmanien bestimmter Spezies verstanden, die im Leishmanin-Hauttest als Antigen (meist am Unterarm) intrakutan gespritzt wird.

2 Beispiele

In Südamerika verwendete man 2006 in Viannia-Endemiegebieten mit gemischtem Leishmania panamensis- und Leishmania braziliensis-Vorkommen (z.B. in Kolumbien) für eine Suspension z.B. eine Mischung hitzegetöteter Leishmania panamensis- und Leishmania braziliensis-Promastigoten mit einer Konzentration pro ml von je 5 x 106 Leishmanien für jede der beiden Spezies.[1] Bei jedem Probanden des Tests werden 0,1 ml dieser Suspension appliziert.[1]

Auch die exakte aktuelle (2017) Herstellung eines Leishmanins aus Leishmania braziliensis-Promastigoten in Orán im nordwestlichen Argentinien ist in der Literatur dargelegt.[2] Die Konzentration beträgt 106 Leishmanien pro ml, auch hier werden 0,1 ml injiziert.

3 Quelle

  1. 1,0 1,1 Muñoz/Davies Leishmania panamensis transmission in the domestic environment: the results of a prospective epidemiological survey in Santander, Colombia; Biomédica 26 Suppl. 1:131-44, November 2006; Abschnitt: "Montenegro skin tests"
  2. Krolewiecki et al. Reappraisal of Leishmanin Skin Test (LST) in the management of American Cutaneous Leishmaniasis: A retrospective analysis from a reference center in Argentina; PLoS Negl Trop Dis 11(10), October 2017; Abschnitt: "LST preparation"

Fachgebiete: Labormedizin, Parasitologie

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