Kriminaltechnik
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1 Definition [bearbeiten]
Unter dem Begriff Kriminaltechnik versteht man einen interdisziplinären Fachbereich, der sich mit der wissenschaftlichen Auswertung von mit einem Kriminalfall in Zusammenhang stehenden Fakten an der Aufklärung dieses beteiligt. Dabei kommen Untersuchungsmethoden aus verschiedenen naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen zur Anwendung.
2 Chemie [bearbeiten]
Hierbei geht es um die chemische Analyse von Materialen und Substanzen, die in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit der zu Untersuchenden Tat stehen.
3 Biologie [bearbeiten]
- Abdrücke von Körperteilen
- DNA-Analyse
- Untersuchungen des Bodens
- Identifikation von Körperflüssigkeiten
4 Drucktechnik [bearbeiten]
Untersuchung von Ausweisen, Geldscheinen, Pässen, Urkunden, o. ä. auf ihre Echtheit. Dies dient v. a. der Hilfe bei der Identifikation von Opfern, Zeugen oder Tatverdächtigen.
5 Informationstechnologie [bearbeiten]
Analyse von Spuren auf Computern, Handys oder sonstigen Datengeräten.
6 Grafologie [bearbeiten]
Identifikation von Handschriften.
7 Spurensicherung [bearbeiten]
- Schussspuren (Ballistik)
- Bissspuren
- Abwehrspuren
- Reifenspuren
- Schuh- bzw. Gangspuren
- Glasbruchspuren
- Lackspuren
- Fingerabdrücke
8 Waffenkunde [bearbeiten]
- Identifikation der Schusswaffe bezüglich Typ und eventueller Registrierung
- Stichwaffen (Größe, Typ, Fingerabdrücke)
9 Datenbanken [bearbeiten]
Sämtliche Spuren, die im Rahmen einer Ermittlung gefunden werden, können mit großen Datenbanken der Landeskriminalämter bzw. des Bundeskriminalamtes abgeglichen werden. Es existieren z. B. Datenbanken von:
- Fingerabdrücken
- Schuhabdrücke
- DNA-Sequenzen
- Fahrzeuge
- Lackspuren
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