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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Kraniopharyngeom

(Weitergeleitet von Kraniopharyngiom)

von lateinisch: cranium - Schädel; griechisch: pharynx - Schlund
Synonyme: Erdheim-Tumor, Craniopharyngioma, Kraniopharyngeom
Englisch: craniopharyngioma

1 Definition

Das Kraniopharyngiom ist ein benigner Tumor der Schädelbasis, der von Epithelresten der Rathke-Tasche ausgeht.

2 Ätiologie

Die Ätiologie des Kraniopharyngioms ist unbekannt. Kraniopharyngeome gehören zu den Fehlbildungsgeschwulsten.

3 Histologie

Histologisch unterscheidet man das adamantinöse und das papilläre Kraniopharyngeom.

  • Adamantines Kraniopharyngeom: Häufig bei Kindern, höheres Rezidivrisiko, Verkalkungen und Keratinisierungen
  • Papilläres Kraniopharyngeom: Häufiger bei Erwachsenen, nicht verkalkt, geringe Rezidivrate

4 Symptome

Aufgrund der Lage in Nähe der Hypophyse beruhen die Symptome des Kraniopharyngioms auf einer Verdrängung von Gewebestrukturen in Nähe der Hirnanhangdrüse:

5 Diagnose

Das Gewebe des Kraniopharyngioms neigt zu Verkalkungen und ist deswegen in Tomographien des Kopfes (CT oder MRT) gut zu erkennen. Präoperativ wird häufig eine Angiographie zur Abklärung der Gefäßverhältnisse im Bereich des Tumors durchgeführt.

6 Therapie

Therapie der Wahl ist die komplette chirurgische Exzision des Tumorgewebes; diese gestaltet sich jedoch wegen der Nähe zu vitalen Gehirnstrukturen häufig schwierig. Kraniopharyngeome werden meistens transkraniell operiert, da sie im Gegensatz zu den Hypophysenadenomen häufiger weiter nach intrakraniell reichen, größer und derber sind, häufig Zysten und Verkalkungen bilden und stark mit den umgebenden Strukturen verhaftet sind.

Im Regelfall wird eine Bestrahlung des Areals angeschlossen. Rezidive nach Entfernung des Tumors werden häufig beobachtet.

Nach Resektion des Hypophysengewebes muss in aller Regel eine lebenslange Hormonsubstitution angeschlossen werden.

7 Weblinks

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Fachgebiete: Neurochirurgie

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