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Knochenfestigkeit

1 Definition

Als Knochenfestigkeit bezeichnet man die mechanische Widerstandsfähigkeit des Knochens gegenüber Druck-, Zug-, Biege- und Torsionskräften.

2 Physiologie

Der Knochen im menschlichen Skelett muss belastbar sein, aber gleichzeitig ein bestimmtes Maß an Elastizität aufweisen, um nicht bei der geringsten Belastung zu brechen. Für die Knochenfestigkeit ist der Gehalt an Mineralstoffen (Hydroxylapatit) verantwortlich. Die erforderliche Elastizität wird durch die kollagene Knochenmatrix gewährleistet.

Das Skelett eines normal gebauten gesunden Erwachsenen wiegt etwa 5 Kilogramm. Dabei macht die Substantia compacta etwa 80% der Masse aus. Nur etwa 1 Kilogramm entfällt auf die Substantia spongiosa, die schwammartig und damit leichter aufgebaut.

3 Pathophysiologie

Wenn Knochen abgebaut wird, ist wegen der großen Oberfläche zunächst die Spongiosa betroffen. Dabei wird die Architektur, bei der die Knochenbälkchen entlang der Belastungslinien angeordnet waren, zerstört. Wenn sich die Knochenmasse verringert und die Mikroarchitektur zusammenbricht, verliert der Knochen an Belastbarkeit, und es kommt vermehrt zu Frakturen.

Fachgebiete: Physiologie

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