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Kleinhirnrinde

von lateinisch: cortex - Rand, cerebellum - Kleinhirn
Synonym: Cortex cerebelli
Englisch: cerebellar cortex

1 Definition

Die Kleinhirnrinde ist eine etwa 1 mm starke Schicht grauer Substanz an der Außenseite des Kleinhirns, welche das Kleinhirnmark (Corpus medullare cerebelli) bedeckt.

2 Anatomie

Die Kleinhirnrinde besteht aus drei Schichten:

Die äußere Molekularschicht ist faserreich, aber zellarm (Sternzellen, Korbzellen). Die mittlere Purkinje-Zellschicht enthält etwa 15 Millionen Purkinje-Zellen, deren Neuriten als einzige efferente Fasern die Kleinhirnrinde verlassen. Die innere Körnerzellschicht ist im Gegensatz zur Molekularschicht sehr zellreich (Körnerzellen, Golgi-Zellen).

Die Kleinhirnrinde erhält über Moosfasern und Kletterfasern Afferenzen von praktisch allen Körperteilen.

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Fachgebiete: Zentralnervensystem

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