Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Kälteprovokationstest

1 Definition

Mit dem Begriff Kälteprovokationstest bezeichnet man verschiedene klinische Funktionteste, bei denen der Patient gezielt Kältereizen ausgesetzt wird.

2 Einteilung

In der Medizin unterscheidet man folgende Formen der Kälteprovokation:

2.1 Inhalative Kälteprovokation

Die inhalative Kälteprovokation wird im Rahmen der Diagnostik des Asthma bronchiale und in der Tauchmedizin eingesetzt. Sie dient der Überprüfung der bronchialen Reagibilität bei Reizung der Atemwege mit kalter Atemluft.

2.2 Akrale Kälteprovokation

Die akrale Kälteprovokation dient der Differentialdiagnostik von Durchblutungstörungen im Bereich der Hände oder Füße. Dabei werden die Hände oder Füße für einige Sekunden in 4°C kaltes Eiswasser getaucht, um zu überprüfen, ob sich dadurch Vasospasmen provozieren lassen (z.B. beim Raynaud-Syndrom).

2.3 Dermale Kälteprovokation

Sie findet ihren Einsatz bei der Diagnostik einer Kälteurtikaria.

Im Bereich der Zahnmedizin dient die Kälteprovokation der Überprüfung der Pulpensensibilität (siehe: Vitalitätsprüfung).

Fachgebiete: Diagnostik

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