Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Interferenztherapie

Abkürzung: IFT, NEMEC
Synonyme: Interferenzstromstherapie, Interferenzstrombehandlung, Mittelfrequenztherapie

1 Definition

Als Interferenztherapie bezeichnet man ein Verfahren der Elektrotherapie, bei dem mittelfrequente Ströme zum Einsatz kommen. Das Verfahren wurde 1940 durch den österreichischen Physiker Dr. Hans Nemec entwickelt. Die Wirksamkeit konnte bislang nicht ausreichend durch Studien belegt werden.

2 Hintergrund

Mittelfrequente Ströme sind biphasisch, sie haben keine galvanische Komponente. Sie sollen durch eine Überlagerung im Inneren des Gewebes eine spontane Erregung im Eigenrhythmus hervorrufen. Der elektrische Strom wird dabei nicht wie bei der gewöhnlichen Reizstromtherapie durch einen Stromkreis, sondern durch zwei Stromkreise zugeführt. Diese Stromkreise sollen sich am Behandlungsareal überkreuzen (die Elektroden liegen einander diagonal gegenüber). Je nach Krankheitsbild beträgt die Behandlungsdauer zwischen 5 und 15 Minuten. Die Behandlungen finden meist 2-5 Mal pro Woche statt.

3 Frequenz

Für die Interferenztherapie können sowohl konstante Frequenzen als auch rhythmische Frequenzen für die Behandlung gewählt werden. Die Wahl der Frequenz hängt vom Typ des Gewebes ab. Höhere Frequenzen (90-100Hz) sollen den Sympathikus dämpfen, zu Analgesie und zu einer Regulation des Zellstoffwechsels führen. Der niedrigere Frequenzbereich soll vor allem auf die Motorik wirken.

4 Indikationen

5 Kontraindikationen

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