Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Horner-Syndrom

nach dem schweizer Ophthalmologen Johann F. Horner (1831 bis 1886)
Synonyme: Horner-Trias, Horner-Komplex, Horner-Symptomenkomplex, okulopupilläres Syndrom
Englisch: Horner's syndrome

1 Definition

Das Horner-Syndrom ist ein Symptomenkomplex aus Miosis, Ptosis und Enophthalmus (genauer Pseudoenophthalmus), der verschiedene Ursachen haben kann.

2 Ätiologie

Ursächlich für das Horner-Syndrom können u.a. folgende Erkrankungen bzw. Störungen sein:

3 Pathogenese

Das Horner-Syndrom entsteht üblicherweise durch Lähmung der durch den Sympathikus innervierten glatten Augenmuskulatur. Ursachen hierfür können neben Traumata vor allem Infarkte des Hirnstammes, Pancoast-Tumoren oder eine andere Schädigung des Ganglion stellatum sein.

4 Pathophysiologie

Die Pupillenweite hängt im wesentlichen von der Aktivität der parasympathischen Fasern ab. Bei Erregung der parasympathischen Fasern verengt sich die Pupille (Miosis), bei deren Blockade dilatiert sie (Mydriasis). Ist der Parasympathikus blockiert, so bestimmt der Sympathikotonus die maximal mögliche Pupillenweite. Bei einer Blockade des Sympathikus im Ganglion stellatum verengen sich daher die Pupille und die Lidspalte, aber der Pupillenreflex bleibt intakt.

5 Symptome

Das Horner-Syndrom ist durch die drei folgenden Symptome definiert:

Neuere Quellen bezeichnen den Enophthalmus als Artefakt, wegen der vorliegenden Ptosis wirke demnach der Bulbus nur zurückgesunken.

6 Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt üblicherweise durch Blickdiagnostik sowie durch Beobachtung nach Gabe bestimmter Pharmaka (Kokain-Äquivalente), bei der es üblicherweise zu einer fehlenden oder abgeschwächten Mydriasis kommt.

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