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Herzdämpfung

1 Definition

Als Herzdämpfung bezeichnet man die bei der Perkussion des Brustkorbes auftretende Dämpfung des Klopfschalles über dem Herzen. Sie ermöglicht es dem Untersucher die Herzgrenzen perkussorisch darzustellen, um auf die anatomische Lage und Größe des Herzens rückschließen zu können.

2 Perkussorischer Befund

In Abhängigkeit der Überlagerung des Herzens durch die Lunge resultieren unterschiedliche Dämpfungseigenschaften:

  • absolute Herzdämpfung: stärkste Schalldämpfung im medio- und links-parasternalen Teil (bei Lävokardie) des Herzens, der nicht durch die Lunge überlagert ist
  • relative Herzdämpfung: weniger stark gedämpfter Klopfschall über den von der Lunge verdeckten Anteilen des Herzens, der im Übergangsbereich zum deutlich helleren Schall der Lunge die Herzgrenzen definiert

Fachgebiete: Innere Medizin

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