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Ophthalmoskopie

(Weitergeleitet von Fundoskopie)

Synonyme: Augenspiegelung, Fundoskopie

1 Definition

Die Ophthalmoskopie ist die Betrachtung des Augenhintergrunds, insbesondere die Untersuchung der Retina, Papille und der sie versorgenden Blutgefäße. Sie wird mit Hilfe eines Ophthalmoskops durchgeführt.

2 Einteilung

2.1 Direkte Ophthalmoskopie

Bei der direkten Ophthalmoskopie schaut der Untersucher in Fernakkommodation direkt in das ebenfalls fernakkommodierte Auge des Patienten. Jeder Bildpunkt der Patientennetzhaut tritt als paralleles Lichtbündel aus dem Auge aus. Die Retina des Patienten bildet sich auf der Netzhaut des Untersuchers im Größenverhältnis 1:1 und als umgekehrtes Bild ab. In der Wahrnehmung des Arztes entsteht ein aufrechtes Bild. Eine Nachteil der Methode ist, dass nur ein kleiner Bereich der Netzhaut einsehbar ist.

2.2 Indirekte Ophthalmoskopie

Bei der indirekten Ophthalmoskopie verwendet man für die Untersuchung eine Linse mit einer Brechkraft von etwa +15 Dioptrien. Sie ergänzt die Brechkraft der Linse des Patientenauges. Bei dieser Methode entsteht in der Wahrnehmung des Arztes ein 4fach vergrößertes, aber umgekehrtes Bild der Netzhaut.

3 Durchführung

Durchführung

Fachgebiete: Augenheilkunde

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