Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

FlexiQuiz: Nephrologie (8)

1. Bei einer Patientin soll die Nierendurchblutung anhand der Clearance von p-Aminohippursäure (PAH) abgeschätzt werden. Folgende Befunde werden erhoben:

PAH-Konzentration im arteriellen Blutplasma:15 mg/L
PAH-Konzentration im Urin:4500 mg/L
Urinfluss:2 mL/min
Hämatokrit:0,40

Die Nierendurchblutung der Patientin lässt sich damit abschätzen auf

höchstens 100 mL/min
300 mL/min
450 mL/min
600 mL/min
mindestens 1000 mL/min
2. Welche der Aussagen zur Ausscheidungsfunktion der Nieren trifft im Allgemeinen zu?
Die Glucose-Ausscheidung beträgt 5-10 % der glomerulär filtrierten Glucose-Menge.
Die Harnstoff-Clearance ist wesentlich größer als die Inulin-Clearance.
Die Kreatinin-Menge, die mit dem Urin ausgeschieden wird, stammt etwa zur Hälfte aus dem Glomerulusfiltrat.
Die Na+-Ausscheidung beträgt <5 % der glomerulär filtrierten Na+-Menge.
Die überwiegende Menge der Proteine, die in den Primärharn gelangen, wird mit dem Urin ausgeschieden.
3. Angiotensin II bewirkt typischerweise:
Hemmung der hypophysären Sekretion von Adiuretin (ADH)
Hemmung der Na+-Resorption im proximalen Nierentubulus
Hemmung des Durstgefühls
Steigerung der Aldosteron-Sekretion in der Nebennierenrinde
Steigerung der Renin-Sekretion in der Niere
4. Ein Patient klagt anamnestisch über vermehrte Urinausscheidung. Er trinke auch sehr viel Flüssigkeit.

1.) Durstversuch: Für mehrere Stunden wird jegliche Flüssigkeitszufuhr vermieden. Es wird untersucht, ob dadurch die Urinosmolalität gegenüber dem Ausgangswert von 250 mosmol/kg H2O vermindert (↓), nicht verändert (↔) oder erhöht (↑­) wird.

2.) ADH-Gabe: Anschließend wird untersucht, ob durch parenterale Gabe von ADH (Adiuretin) die Urinosmolalität gegenüber dem Wert bei 1.) vermindert (↓), nicht verändert (↔) oder erhöht (↑­) wird. Welche der folgenden Befundkonstellationen im Urin spräche am meisten für einen Diabetes insipidus centralis?

(Durstversuch | ADH-Gabe)
↓ | ↓
↔ | ↓
↔ | ↔
↔ | ↑
↑ | ↔
5. Bei einem 45-jährigen Mann wurde eine Hypokaliämie festgestellt. Welche der folgenden endokrinen Störungen kommt am ehesten als Ursache der Hypokaliämie infrage?
gesteigerte Aldosteron-Ausschüttung
gesteigerte Glucagon-Ausschüttung
gesteigerte Parathormon-Ausschüttung
herabgesetzte Schilddrüsenhormon-Ausschüttung
herabgesetzte Somatotropin-Ausschüttung

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Fachgebiete: Nephrologie

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