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Phalangenluxation

(Weitergeleitet von Fingerluxation)

Synonym: Fingerluxation

1 Definition

Die Phalangenluxation ist eine Verletzung der kleinen Fingergelenke, d.h. der Fingergrundgelenke oder der Interphalangealgelenke.

2 Ätiologie

Die Phalangenluxation entsteht meist durch ein direktes Trauma, insbesondere bei einem Stoß oder Schlag gegen den ausgestreckten Finger. Dies ist vor allem bei Volleyball-Spielern der Fall, wenn dieselben denn Ball mit ausgestreckten Fingern spielen ("Pritschen").

3 Klinik

Die Patienten haben (starke) Schmerzen. Der Finger wird in der sog. Bajonettstellung vorgefunden und zeigt eine federnde Fixation. Außerdem kann es bei begleitender Strecksehnenruptur zur Knopflochdeformität kommen.

4 Diagnose

Ggf. kann ein MRT zum Ausschluss weiterer Verletzungen wie z.B. von Bänderrissen notwendig werden.

5 Therapie

  • Konservative Therapiemaßnahmen sind Leitungsanästhesie und anschließende Reposition des Fingers mit Zug und Prüfung der Führung durch die Seitenbänder. Dann wird der jeweilige Finger für für ca. 20 Tage in Funktionsstellung ruhig gestellt, z. B. mit einer Böhlerschiene oder einem Faustverband

6 Prognose

Die Prognose ist gut, wenn außer der Luxation keine anderen Verletzungen vorliegen

7 Prävention

Gerade bei Volleyballern können Tapeverbände das Risiko einer Luxation drastisch senken.

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