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Exsudation

von lateinisch: sudare - schwitzen
Synonym: Ausschwitzung
Englisch: exudation

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Unter Exsudation versteht man den entzündlich bedingten Austritt von Blutbestandteilen aus den Kapillaren in das umliegende Gewebe bzw. auf eine innere oder äußere Oberfläche. Die so gebildete Flüssigkeit bezeichnet man als Exsudat.

Im Gegensatz zur Exsudation ist eine Transsudation nicht entzündlich bedingt.

2 Pathophysiologie [bearbeiten]

Grundlage für die Exsudation ist eine Entzündung des betroffenen Gewebes. Sie führt zu einer vermehrten Kapillarpermeabilität, welche die Durchlässigkeit der Kapilarwand für Makromoleküle (z.B. Plasmaproteine) und Blutzellen verändert. Diese Bestandteile verlassen das Kapillarbett und führen zu einem Ödem oder erscheinen als sichtbares Exsudat an der Gewebeoberfläche.

3 Zusammensetzung [bearbeiten]

Exsudate können - abhängig vom Fibringehalt - dünn- oder zähflüssig sein. Ihr Aspekt ist abhängig vom Zellgehalt und kann klar (wenige Blutzellen), gelblich trübe (viele Leukozyten) oder rötlich (viele Erythrozyten) sein. In der Regel beträgt die Proteinkonzentration in einem Exsudat mehr als 30 g/l.

4 Einteilung [bearbeiten]

Nach ihrem klinischen Aspekt werden Exsudate unter anderem eingeteilt in:

Fachgebiete: Innere Medizin

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Sebastian Merz

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Dominic Prinz schreibt seit dem 6.03.2009 im Flexikon, hat bereits 1732 neue Artikel publiziert und 5098 Artikeldetails verbessert.

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