Erhaltungstherapie
Englisch: maintenance therapy
Definition
Als Erhaltungstherapie bezeichnet man die über mehrere Jahre oder lebenslänglich andauernde präventive Gabe eines Arzneimittels nach stattgehabter Erkrankung, zu der offensichtlich kein Anlass mehr besteht.
Ziel der Erhaltungstherapie ist die Verhinderung eines Krankheitsrezidivs. Anwendung findet sie als Phase eines vorgegebenen Therapieschemas insbesondere in der Onkologie, da die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Rezidivs nach stattgehabter Krebserkrankung durch das Vorhandensein schlafender Tumorzellen (dormant cells) signifikant erhöht ist.
siehe auch: Induktionstherapie, Konsolidierungstherapie
Fachgebiete: Innere Medizin, Terminologie
Um diesen Artikel zu kommentieren, melden Sie sich bitte an.
Videos & Web-TV
![]() | Erlotinib in der Erhaltungstherapie und Zweitlinientherapie 12.12.2012, Dr. Cornelius Wittal Dauer: 04:05 min |
![]() | Ergebnisse der OPTIMAL-Studie und EURTAC-Studie zur First-Line-Therapie mit Erlotinib 12.12.2012, Dr. Cornelius Wittal Dauer: 02:58 min |
eBooks
Kognitive Erhaltungstherapie bei rezidivierender Depression - Rückfälle verhindern, psychische Gesundheit erhalten. Mit CD-ROM
Anne Kathrin Risch, Ulrich Stangier, Thomas Heidenreich, Martin Hautzinger
35,99 €
ONKOLOGIE heute - Praxis, Fortbildung, Forschung - Heft 01/2012
ab 2,99 € je Artikel
