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Erhaltungstherapie

Englisch: maintenance therapy

Definition

Als Erhaltungstherapie bezeichnet man die über mehrere Jahre oder lebenslänglich andauernde präventive Gabe eines Arzneimittels nach stattgehabter Erkrankung, zu der offensichtlich kein Anlass mehr besteht.

Ziel der Erhaltungstherapie ist die Verhinderung eines Krankheitsrezidivs. Anwendung findet sie als Phase eines vorgegebenen Therapieschemas insbesondere in der Onkologie, da die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Rezidivs nach stattgehabter Krebserkrankung durch das Vorhandensein schlafender Tumorzellen (dormant cells) signifikant erhöht ist.

siehe auch: Induktionstherapie, Konsolidierungstherapie

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Dominic Prinz

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B.Sc. Benjamin-Andreas Berk schreibt seit dem 5.12.2011 im Flexikon, hat bereits 150 neue Artikel publiziert und 573 Artikeldetails verbessert.

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