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Epiphysiolyse

von altgriechisch: επίφυσις ("epiphysis") - Entstandenes; λύσις ("lysis") – Loslösung

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Unter einer Epiphysiolyse versteht man ein Trauma des noch nicht ausgewachsenen Knochens, bei der es zu einer Beschädigung der Epiphysenfuge mit teilweiser oder vollständiger Ablösung der Epiphyse kommt.

2 Ursache [bearbeiten]

Ursache der Epiphysiolyse ist ein Knochentrauma im Sinne einer Fraktur. Eine Epiphysiolyse kann nur am wachsenden Knochen auftreten, bei dem die Epiphysenfugen noch nicht knöchern konsolidiert sind.

3 Einteilung [bearbeiten]

Epiphysiolysen können in verschiedene Grade eingeteilt werden. Man unterscheidet:

4 Klinik [bearbeiten]

Epiphysiolysen beschädigen die Wachstumsfuge des Knochens und können dadurch zu einer Einschränkung des Längenwachstums oder Achsenfehlstellungen führen. Daher ist eine fachgerechte Therapie notwendig.

Einfache Formen (Aitken I bzw. Salter-Harrys I + II) werden in der Regel konservativ durch Ruhigstellung behandelt. Bei komplizierteren Formen (Aitken II + III bzw. Salter-Harrys III + IV) erfolgt meist eine chirurgische Revision mit Osteosynthese.

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Dr. med. Mikolaj Walensi schreibt seit dem 16.11.2008 im Flexikon, hat bereits 189 neue Artikel publiziert und 943 Artikeldetails verbessert.

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