Epiphysiolyse
von altgriechisch: επίφυσις ("epiphysis") - Entstandenes; λύσις ("lysis") – Loslösung
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1 Definition [bearbeiten]
Unter einer Epiphysiolyse versteht man ein Trauma des noch nicht ausgewachsenen Knochens, bei der es zu einer Beschädigung der Epiphysenfuge mit teilweiser oder vollständiger Ablösung der Epiphyse kommt.
2 Ursache [bearbeiten]
Ursache der Epiphysiolyse ist ein Knochentrauma im Sinne einer Fraktur. Eine Epiphysiolyse kann nur am wachsenden Knochen auftreten, bei dem die Epiphysenfugen noch nicht knöchern konsolidiert sind.
3 Einteilung [bearbeiten]
Epiphysiolysen können in verschiedene Grade eingeteilt werden. Man unterscheidet:
- Aitken 0-III
- Salter-Harris I-IV
4 Klinik [bearbeiten]
Epiphysiolysen beschädigen die Wachstumsfuge des Knochens und können dadurch zu einer Einschränkung des Längenwachstums oder Achsenfehlstellungen führen. Daher ist eine fachgerechte Therapie notwendig.
Einfache Formen (Aitken I bzw. Salter-Harrys I + II) werden in der Regel konservativ durch Ruhigstellung behandelt. Bei komplizierteren Formen (Aitken II + III bzw. Salter-Harrys III + IV) erfolgt meist eine chirurgische Revision mit Osteosynthese.
Tags: Fraktur
Fachgebiete: Orthopädie und Unfallchirurgie
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