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Einmalspritze

1 Definition

Einmalspritzen sind steril verpackte Spritzen aus Kunststoff, die zum einmaligen Gebrauch bestimmt sind.

2 Aufbau

Eine Einmalspritze besteht aus einem hohlen, zylinderförmigen Mantel, in dem ein beweglicher Kolben, der Spritzenstempel auf- und abgleiten kann. Am vorderen Ende wird der Spritzenmantel durch eine Deckplatte verschlossen, die in einem vorne offenen Konus, der Spritzendüse oder in einem Gewinde (z.B. LuerLock) ausläuft. Hier können passende Kanülen, Ventile oder Schläuche angeschlossen werden. Am hinteren Ende des Spritzenmantels befindet sich in der Regel ein Kolbenstop, um das Herausgleiten des Spritzenstempels zu verhindern. Auf der Außenwand der Einmalspritze ist eine abriebfeste Skala aufgedruckt, auf der man das jeweilige Injektions- oder Entnahmevolumen ablesen kann.

3 Verwendung

Einmalspritzen werden überwiegend zur Blutentnahme oder bei Injektionen eingesetzt. Die Normen für Einmalspritzen werden in der DIN EN ISO 7886-1 beschrieben.

4 Weblinks

Einmalspritzen im DocCheck® Shop

Fachgebiete: Medizinprodukt

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