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Dehydrierung

Englisch: dehydrogenation

1 Definition

Dehydrierung ist eine chemische Reaktion, bei der Wasserstoff aus einer chemischen Verbindung abgespalten wird. Sie ist die Umkehrreaktion zur Hydrierung. Dehydrierungen finden in zahlreichen biochemischen Prozessen statt.

Im medizinischen Sprachgebrauch wird "Dehydrierung" bzw. das Adjektiv "dehydriert" auch fälschlich zur Bezeichnung eines Volumenmangels verwendet. Der korrekte Ausdruck ist jedoch Dehydratation.

2 Chemie

Eine Dehydrierung kann unter Freisetzung von molekularem Wasserstoff erfolgen - in der Regel findet jedoch eine Übertragung auf andere chemische Verbindungen statt. Wenn sich die Dehydrierung in Gegenwart von Enzymen oder metallischen oder oxidischen Katalysatoren vollzieht, wird ein Wasserstoffmolekül abgespalten. Die Dehydrierung durch Sauerstoffradikale, Schwefel oder Chinone führt dagegen nur zur Abspaltung einzelner Wasserstoffatome, was auch als univalente Dehydrierung bezeichnet wird.

3 Biochemie

Die Enzyme, die andere Verbindungen dehydrieren, heißen Dehydrogenasen. Ein wichtiges Coenzym der Dehydrogenasen ist NAD+. Es wirkt als Wasserstoffakzeptor und wird dabei zu NADH reduziert.

Fachgebiete: Biochemie, Chemie

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