Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

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Cromoglycin

Synonyme: Cromoglycinsäure, Cromoglykat

1 Definition

Cromoglycin ist ein antiallergischer Wirkstoff, der die Freisetzung von Histamin und Leukotrienen aus Mastzellen hemmt. In diesem Zusammenhang wird Cromoglycin auch als Mastzellstabilisator bezeichnet.

2 Pharmakologie

Cromoglycin wird lokal appliziert. Nach Applikation wird es nur langsam vom Gewebe aufgenommen und muss bis zur vollen Wirksamkeit mehrmals angewendet werden. Ein Übertritt in den systemischen Kreislauf ist kaum gegeben.

Cromoglycin reichert sich in den Zellmembranen der Mastzellen an und interferiert mit der Ausschüttung von Histamin und Leukotrienen.

3 Anwendung

Cromoglycin dient zur Prophylaxe von Anfällen im Rahmen eines allergischen Asthma bronchiale. Es wird dazu durch Inhalation eingenommen.

Weiterhin wird Cromoglycin in Form von Augentropfen zur Behandlung allergischer Reaktionen der Konjunktiva und zur Linderung der Beschwerden bei allergischer Rhinitis eingesetzt.

Außerdem gibt es Cromoglycin-Pulver und -Kapseln zur Einnahme als rezeptfreies Nahrungsergänzungsmittel. Es wird zur Behandlung von Lebensmittelallergien eingesetzt, bei denen eine Vermeidung des Allergens nicht möglich ist, und zur Behandlung von Mastzellaktivierungssyndromen. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit muss die Medikation in diesem Fall alle 6 Stunden eingenommen werden.

4 Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen sind applikationsbedingt. Bei der Inhalation kann durch Reizungen der Schleimhaut zu Husten und ähnlichen Beschwerden kommen. Systemische Nebenwirkungen sind äußerst selten und unbeständig.

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