Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Coiling

1 Definition

Das Coiling bezeichnet ein neurochirurgisches angiographisch gestütztes Verfahren zur endovaskulären Embolisation zerebraler Aneurysmen und arteriovenöser Fisteln (Carotis-Sinus-cavernosus-Fistel). Es fand 1990 erstmals Anwendung durch den italienischen Neurochirurgen Guido Guglielmi.

2 Durchführung

Das Coiling erfolgt mittels Mikrokatheter über einen venösen oder arteriellen Zugangsweg. Innerhalb des Katheters befindet sich eine entwundene Platin-Spirale (Guglielmi detachable coil), die einem stählernen Führungsdraht aufsitzt. Durch Vorschieben kann der Coil platziert und mittels Strominjektion vom Führungsdraht gelöst werden. Nach Platzierung windet sich die Spirale innerhalb des Gefäßes auf. Durch anschließende Thrombosierung der Coil-Maschen wird die Gefäßaussackung bzw. Anastomose okkludiert.

3 Komplikationen

In Folge der durch den Coil verursachten Thrombosen besteht die Gefahr thromboembolischer Gefäßverschlüsse.

Kann sein. Am besten auf PubMed schauen.
#2 am 13.12.2017 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt)
Gibt es Studien darüber, ob das Coiling dem Clip-Verfahren über- oder unterlegen oder gar gleichwertig ist?
#1 am 09.12.2017 von Benjamin Rzepka (Heilpraktiker)

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