Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Chronisch-venöse Insuffizienz

Synonyme: CVI, chronische Veneninsuffizienz, chronisch-venöses Stauungsyndrom
Englisch: chronic venous insufficiency

1 Definition

Die chronisch-venöse Insuffizienz ist eine Erkrankung der Beinvenen, die mit venösen Abflussbehinderungen, Mikrozirkulationsstörungen und trophischen Veränderungen im Bereich der Unterschenkel und Füße einhergeht.

2 Epidemiologie

Nach epidemiologischen Studien sind etwa 2-5% der Bevölkerung in westlichen Industrieländern von der chronisch-venösen Insuffizienz betroffen. Der Erkrankungsgipfel liegt bei Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, bei Männern zwischen dem 70. und 80. Lebensjahr.

3 Pathophysiologie

Die chronisch-venöse Insuffizienz entsteht durch einen erhöhten Druck in den Beinvenen, der durch mehrere Faktoren gefördert wird:

Diese Veränderungen leiten einen Circulus vitiosus ein, der zu einer weiteren Schädigung der Venen mit zunehmender Klappeninsuffizienz führt.

4 Risikofaktoren

5 Symptome

6 Einteilung

Die chronisch-venöse Insuffizienz wird klinisch mit Hilfe der CEAP-Klassifikation in verschiedene Schweregrade eingeteilt.

6.1 Einteilung nach Widmer et. al.

7 Diagnostik

Die Diagnose wird in der Regel klinisch anhand des typischen Symptombildes gestellt. Zur Abklärung der genauen Ätiologie kann eine weiterführende apparative Diagnostik erfolgen, z.B. eine Duplexsonografie oder eine aszendierende Pressphlebographie.

8 Therapie

Im Frühstadium der CVI kann durch Gewichtsabnhame, regelmäßige Bewegung (Muskelpumpe) und Vermeiden längerer Stehbelastung ein Fortschreiten verzögert werden.

Die Therapie einer fortgeschrittenen chronisch-venösen Insuffizienz ist langwierig und häufig unbefriedigend, da die Funktion der defekten Venenklappen nicht wiederhergestellt werden kann. Wichtigstes Element der Behandlung ist die Kompressionstherapie, die den Rückstrom des venösen Blutes durch Druck von außen fördert. Dazu werden Kompressionsstrümpfe, in schweren Fällen auch Kompressionspumpen, verwendet.

9 Weblinks

Fachgebiete: Angiologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

37 Wertungen (3.11 ø)

359.207 Aufrufe

Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
Sprache:
DocCheck folgen: