Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Cholesterinbiosynthese

(Weitergeleitet von Cholesterinsynthese)

1 Definition

Als Cholesterinbiosynthese wird der biochemische Prozess bezeichnet, über den im menschlichen Körper Cholesterin produziert wird. Die Cholesterinbiosynthese kann vor allem durch Statine, aber auch über Phytosterine gehemmt werden.

2 Regulation

Cholesterin ist ein wichtiges Lipid, das der Körper für verschiedene essentielle Funktionen benötigt. Beispiele dafür sind die Synthese von Steroidhormonen, Gallensäuren und, Membranfluidität. Der Körper kann die Cholesterinbiosynthese je nach Bedarf regulieren, wobei die HMG-CoA-Reduktase eine Schlüsselrolle einnimmt. Darüber hinaus spielen Transkriptionsfaktoren eine wichtige Rolle, welche die Synthese von LDL-Rezeptoren und HMG-CoA-Reduktase stimulieren.

Etwa 80% der Biosynthese wird von der Leber übernommen, der Rest findet im Verdauungstrakt, in der Nebennierenrinde und in den Reproduktionsorganen statt. Der erste Teil der Cholesterinbildung spielt sich im Zytosol ab, mit der Entstehung von Squalen verlagert sich die Synthese in das ER der Zellen.

3 Biochemie

4 Klinik

Den größten Anteil des Cholesterins stellt der Körper für gewöhnlich selber her. Ein kleinerer Anteil wird über die Nahrung aufgenommen. Die medikamentöse Cholesterinsenkung zielt daher vor allem auf die Blockierung der Cholesterinbiosynthese durch HMG-CoA-Reduktasehemmer. Trotzdem kann eine Hypercholesterinämie auch durch eine gesunde Ernährung beeinflusst werden. Dies liegt unter anderem an Phytosterinen aus pflanzlicher Nahrung, welche die Cholesterineigensynthese hemmen.

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

7 Wertungen (4 ø)
Teilen

24.127 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: