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CPEB

Abkürzung für: "cytoplasmic polyadenylation element binding".

Definition

CPEB-Proteine kommen unter anderem in den Synapsen menschlicher Nervenzellen vor. Sie vermitteln die Polyadenylierung von αCaMKII-mRNA im Zytoplasma und regulieren dadurch die Translation der mRNA bzw. die Synthese von αCaMKII.

Ein Hauptfaktor für die lokale Steuerung der CPEB-Proteine in den Dendriten scheint die synaptische Aktivität zu sein. Sie spielen wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der neuronalen Plastizität und bei der Bildung des Langzeitgedächtnis.

Eine interessante Eigenschaft der CPEB-Proteine ist, dass sie sich wie Prionen verhalten und eine "falsche" Faltung annehmen können. Diese Eigenschaft können sie wie die Prionen auf andere Eiweißmoleküle übertragen.

Fachgebiete: Biochemie, Physiologie

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