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Cornea-Crosslinking

(Weitergeleitet von CCL)

Synonym: Kornea-(Kollagen)-Crosslinking, Corneal Crosslinking (CCL), korneales Crosslinking, Hornhautvernetzung
Englisch: Corneal (collagen) crosslinking

1 Definition [bearbeiten]

Das Cornea-Crosslinking ist ein Behandlungsverfahren zur Stabilisierung der Cornea bei pathologisch bedingter Hornhautausdünnung.

2 Indikation [bearbeiten]

Angezeigt ist das Therapieverfahren bei schweren Formen

3 Verfahren [bearbeiten]

Das Cornea-Crosslinking basiert auf der Bestrahlung der Hornhaut mit UV A-Licht nach Aufbringung von Riboflavin (Vitamin B2). Die durch Bestrahlung aus dem Riboflavin freigesetzten Sauerstoffradikale reagieren mit dem kornealen Kollagen unter Ausbildung neuer Quervernetzungen (Crosslinks).

Da das Cornea-Crosslinking eine sogenannte IGeL (individuelle Gesundheitsleistung) ist, wird dieses Verfahren von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, d.h. auch Nachbehandlung und ggf. Folgeleistungen sind von den Patienten zu erbringen! Das Verfahren wird schon seit Jahren in anderen Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt. Im Bereich der Augenheilkunde zur Behandlung des Keratokonus seit ca. 10 Jahren und noch immer steht die Zulassung und die Kostenübernahmen seitens der Krankenkassen aus.

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Melanie Pesch schreibt seit dem 25.04.2007 im Flexikon, hat bereits 78 neue Artikel publiziert und 137 Artikeldetails verbessert.

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