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Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.Geht mal raus zum Baden!
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Geht mal raus zum Baden!
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Summer Break

Liebe Autoren,
Wir sind an den Strand gefahren. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 16. bis 31. August 2014 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 1. September kann wieder mit voller Kraft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Basalganglien

Synonym: Nuclei basales, Stammganglien
Englisch: basal ganglia

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Bei den Basalganglien handelt es sich um eine Gruppe von Endhirn- und Zwischenhirnkernen (Gebiete aus grauer Substanz), die subkortikal, d.h. unter der Großhirnrinde, in der weißen Substanz des Telencephalons lokalisiert sind. Aufgrund ihrer Funktion bei der Ausgestaltung von Bewegungsabläufen gehören sie in erster Linie zum extrapyramidalmotorischen System (EPMS). Sie erfüllen jedoch neben motorischen auch kognitive und limbische Funktionen.

2 Einteilung

Zu den Basalganglien gehören:

2.1 Zuordnungen

  • Nucleus caudatus und Putamen werden zusammen auch als Striatum bezeichnet.
  • Putamen und Globus pallidus heißen gemeinsam auch Nucleus lentiformis.
  • Corpus striatum und Globus pallidus mit Claustrum und Corpus amygdaloideum ergeben die Basalganglien (Nuclei basales).

3 Hintergrund

Der Globus pallidus, der Nucleus subthalamicus und die Zona reticularis der Substantia nigra gehören entwicklungsgeschichtlich zum Diencephalon. Wegen ihrer funktionellen Zugehörigkeit werden sie, ebenso wie die Substantia nigra, zu den Basalganglien gezählt. Die Zona compacta der Substantia nigra gehört entwicklungsgeschichtlich zum Mesencephalon.

4 Klinik

Schädigungen der Basalganglien führen zu Dystonie und Hyperkinese. Zu neurologischen Auffälligkeiten, die mit Funktionsstörungen der Basalganglien einhergehen gehören:

5 Funktion

Die genaue Funktion der Basalganglien ist zur Zeit (2013) nur rudimentär geklärt. Man geht davon aus, dass die Basalganglien an der Filterung und Prozessierung von motorischen und komplex-integrativen Handlungsmustern beteiligt sind. Die Basalganglien sind dabei in einen der Handlungsexekution dienenden Regelkreis eingebunden, der vom Cortex ausgeht und über die Basalganglien und den Thalamus wieder zum Cortex (Frontallappen) zurückläuft.

Tags:

Fachgebiete: Zentralnervensystem

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