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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Basalganglien

Synonym: Nuclei basales, Stammganglien
Englisch: basal ganglia

1 Definition

Bei den Basalganglien handelt es sich um eine Gruppe von Endhirn- und Zwischenhirnkernen (Gebiete aus grauer Substanz), die subkortikal, d.h. unter der Großhirnrinde, in der weißen Substanz des Telencephalons lokalisiert sind. Aufgrund ihrer Funktion bei der Ausgestaltung von Bewegungsabläufen gehören sie in erster Linie zum extrapyramidalmotorischen System (EPMS). Sie erfüllen jedoch neben motorischen auch kognitive und limbische Funktionen.

2 Einteilung

Zu den Basalganglien im engeren Sinn gehören

Im weiteren Sinn werden ferner zu den Basalganglien gezählt:

Claustrum und Corpus amygdaloideum gehören entwicklungsgeschichtlich betrachtet ebenfalls zu den Basalganglien. Sie haben jedoch keine funktionelle Beziehung zu den anderen Basalganglien und werden deshalb nach neuerer Ansicht nicht mehr dazu gezählt.

2.1 Zuordnungen

  • Nucleus caudatus und Putamen werden zusammen auch als Striatum bezeichnet.
  • Putamen und Globus pallidus heißen gemeinsam auch Nucleus lentiformis.
  • Corpus striatum und Globus pallidus ergeben die Basalganglien (Nuclei basales) im engeren Sinn.

3 Hintergrund

Der Globus pallidus, der Nucleus subthalamicus und die Zona reticularis der Substantia nigra gehören entwicklungsgeschichtlich zum Diencephalon. Wegen ihrer funktionellen Zugehörigkeit werden sie, ebenso wie die Substantia nigra, zu den Basalganglien gezählt. Die Zona compacta der Substantia nigra gehört entwicklungsgeschichtlich zum Mesencephalon.

4 Klinik

Schädigungen der Basalganglien führen zu Dystonie und Hyperkinese. Zu neurologischen Auffälligkeiten, die mit Funktionsstörungen der Basalganglien einhergehen gehören:

5 Funktion

Die genaue Funktion der Basalganglien ist zur Zeit (2015) nur rudimentär geklärt. Man geht davon aus, dass die Basalganglien an der Filterung und Prozessierung von motorischen und komplex-integrativen Handlungsmustern beteiligt sind. Die Basalganglien sind dabei in einen der Handlungsexekution dienenden Regelkreis eingebunden, der vom Cortex ausgeht und über die Basalganglien und den Thalamus wieder zum Cortex (Frontallappen) zurückläuft.

Tags:

Fachgebiete: Zentralnervensystem

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