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Bacillus

Englisch: Bacillus

1 Definition

Bacillus ist eine Gattung von Bakterien, zu der verschiedene Arten gezählt werden. Sie verursachen unspezifische Lebensmittelvergiftungen sowie Hautinfektionen oder Organschäden. Übergeordnet ist die Familie Bacillaceae.

2 Erreger

Bazillen sind grampositive, lange (bis zu 10 µm) Stäbchen, die zur Gruppe der aeroben Sporenbildner gehören. Die Sporen selbst können dabei nicht nach Gram angefärbt werden. Der Erreger kann unter schlechten Vermehrungsbedingungen ins Sporenstadium übergehen, was ihm eine höhere Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen verschafft. Dadurch wird ihm sogar ein Überleben in 70%igem Alkohol gewährleistet, weshalb Alkohol zur Desinfektion steril-filtriert werden sollte. Als obligate Aerobier können Bazillen folglich nur unter sauerstoffreichen Bedingungen überleben und sich vermehren. Bazillen kommen in humusreicher Erde, aber auch in Staub, Wasser, Luft und im Darm von Menschen und Tieren vor. Somit machen sie einen wichtigen Teil der Normalflora aus.

Es existieren verschiedene Arten, die für den Menschen apathogen, obligat pathogen oder fakultativ pathogen sind und vor allem bei Immunsupprimierten zu einer Erkrankung führen können:

siehe auch: Bazillus

3 Übertragung

Eine Infektion erfolgt nicht nur durch direkten Kontakt, also zum Beispiel über die Aufnahme kontaminierter Nahrungsmittel, sondern auch durch Inhalation infizierter Partikel bzw. Sporen, da Bazillen ubiquitär vorkommen.

4 Klinik

5 Diagnostik

6 Therapie

Da es sich beim Bacillus um einen gram-positiven Erreger handelt, können bei der Behandlung einer Infektion mit dem genannten Bakterium Penicilline eingesetzt werden.

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