Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

1 Definition

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, kurz AkdÄ, ist ein wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer[1] mit eigenem Statut.[2] Sie wurde 1911 gegründet.[3]

2 Aufgaben

Die AkdÄ erhält ihre Aufgaben von der Bundesärztekammer. Ihre Tätigkeiten sind daher im Tätigkeitsbericht der Bundesärztekammer aufgeführt. Die AkdÄ soll Ärzte über rationale Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit informieren und Therapieempfehlungen für wichtige Krankheitsbilder aussprechen. Die pharmakotherapeutische Problemlösungen werden auf der Basis validierter und klinisch relevanter Forschungsergebnisse erarbeitet.

Im Rahmen der ärztlichen Berufsordnung müssen auch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) an die AkdÄ gemeldet werden. Mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bildet die AkdÄ den Ärzteausschuss Arzneimittelsicherheit und unterhält eine Datenbank zur Spontanerfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Nach § 62 des Arzneimittelgesetzes (AMG ) ist sie Stufenplanbeteiligte.

Darüber hinaus übernimmt die AkdÄ Aufgaben im Rahmen der ärztlichen Fortbildung.

3 Quellen

  1. Statut der AkdÄ lt. Beschlüsse des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 19.11.1993, 08.05.1994, 28.03.2003 und 18.03.2005)
  2. Gremien der Bundesärztekammer mit eigenen Statuten
  3. Geschichte der AkdÄ

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

9 Wertungen (4.67 ø)

3.610 Aufrufe

Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: