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Antikörpermangelsyndrom

Abk.: AMS

1 Definition

Unter einem Antikörpermangelsyndrom versteht man die Unfähigkeit des Körpers auf einen Antigenreiz mit einer ausreichenden Bildung von Antikörpern zu reagieren.

2 Ursachen

Bei den Ursachen muss zwischen den seltenen primären (angeboren) und den häufiger auftretenden, sekundären (erworben) Formen unterschieden werden.

Bei den primären Formen liegt ein genetisch bedingter Mangel an einer bestimmten Klasse von Immunglobulinen vor.

Die sekundären Formen werden entweder durch Neoplasien im lymphatischen Organen oder durch einen Verlust von oder Mangel an Proteinen, zum Beipiel durch Mangelernährung, ausgelöst.

3 Symptome

Patienten mit einem AMS leiden viel häufiger als andere an bakteriellen Infektionen der Atemwege oder des Gastrointestinaltraktes.

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