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Anoikis

von altgriechisch: ἀνοἰκις ("anoikis") - heimatlos

1 Definition

Die Anoikis ist eine Form des programmierten Zelltods (Apoptose), die auftritt, wenn sich normalerweise fest verankerte Zellen von der extrazellulären Matrix (EZM) lösen.

2 Hintergrund

Normale epitheliale und mesenchymale Zellen sind durch Adhäsionsmoleküle und membranständige Signalmoleküle zu Zellverbänden zusammengeschlossen. Wenn sie ihre E-Cadherin-abhängige Bindung zu den benachbarten Zellen verlieren, stellen sie ihren Energiestoffwechsel ein und gehen in die Autophagie über. Diesen Prozess nennt man Anoikis.

Maligne Tumorzellen entgehen der Anoikis und können dadurch Metastasen bilden. Die genauen Mechanismen, die Tumorzellen dafür einsetzen, sind weitgehend unbekannt. Erste Forschungen weisen darauf hin, dass das Protein TrkB zusammen mit seinem Liganden BDNF eine zentrale Rolle spielen könnte, indem es den PI3K-Akt-Signalweg aktiviert.

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Fachgebiete: Biochemie

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