Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

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Euer Flexikon-Team

Alphablocker

(Weitergeleitet von Alpharezeptorenblocker)

Synonyme: Alpha-Adrenorezeptor-Antagonist, Alpha-Rezeptorblocker, Alpha-Sympatholytikum

1 Definition

Als Alphablocker werden Arzneimittel bezeichnet, die am Alpha-1-Rezeptor sowie am Alpha-2-Rezeptor antagonistisch wirken. Die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin wird dadurch aufgehoben. Zu den Indikationen zählen erhöhter Blutdruck, benigne Prostatahyperplasie (Alpha-1-Rezeptor) und sexuelle Dysfunktion (Alpha-2-Rezeptor).

2 Einteilung

Zu den Alphablockern gehören:

weiter haben Antidepressiva (NaSSa: wie Mianserin) eine Wirkung auf den Alpha-2-Rezeptor.

2.1 Mutterkornalkaloide

Die alphasympatholytische Wirkung von Dihydroergotoxin und Dihydroergotamin ist am höchsten. Ergotamin blockiert die Alpha-Rezeptoren nur gering. Einsatzgebiete sind der akute Migräneanfall (Ergotamin), orthostatische Dysregulation, Clusterkopfschmerz und Intervalltherapie der Migräne (Dihydroergotamin).

2.2 nichtselektive Alphablocker vom Phentolamin-Typ

Phentolamin ist ein nichtselektiver, kompetitiver Alpharezeptorblocker. Er hat eine sehr kurze Wirkdauer. Indikationen sind unter anderem: Herzinsuffizienz (Kurzinfusion), Therapie von Blutdruckkrisen bei Phäochromozytom, Antidot bei Intoxikation mit Sympathomimetika, erektile Dysfunktion.

2.3 Selektive Alpha-1-Blocker

Prazosin wird rasch resorbiert, es führt durch seine ausschließliche Wirkung am Alpha-1-Rezeptor nicht zu einer Freisetzung von Noradrenalin. Es wird aufgrund seiner gefäßerweiternden Wirkung bei Hypertonie, Linksherzinsuffizienz und Morbus Raynaud eingesetzt.

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