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Alpha-Hydroxybutyrat-Dehydrogenase

Synonym: α-Hydroxybutyrat-Dehydrogenase

1 Definition

Alpha-Hydroxybutyrat-Dehydrogenase, kurz HBDH, ist eine alternative Bezeichnung für die beiden Isoenzyme der Laktatdehydrogenase LDH1 und LDH2, die spezifisch für Herzmuskel, Niere und Erythrozyten sind.

2 Hintergrund

α-Ketobutyrat wird von LDH1 und LDH2 deutlich schneller umgesetzt als von anderen LDH-Isoformen (z.B. von LDH4 und LDH5). Mit der Bestimmung der Umsetzungsaktivität von α-Ketobutyrat werden daher vor allem die Isoformen LDH1 und LDH2 erfasst und unter dem Label "HBDH" zusammengefasst.

HBDH erreicht seinen Aktivitätsgipfel im Serum ca. 7 Tage nach einem Myokardinfarkt und normalisiert sich wieder erst nach 10-20 Tagen. Dadurch ist HBDH ein wichtiger Laborparameter in der Spätdiagnostik des Myokardinfarktes.

Für die Differenzierung zwischen einer Herz- und einer Lebererkrankung kann der LDH/HBDH-Quotient ermittelt werden.

siehe auch: Herzenzyme, Labordiagnostik beim Herzinfarkt

3 Referenzbereich

  • Frauen: 135-215 U/l
  • Männer: 135-225 U/l
Ausschlaggebend ist der vom jeweiligen Labor angegebene Referenzbereich.

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