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Alpha-Glucosidase-Hemmer

1 Definition

α-Glucosidase-Hemmer sind orale Antidiabetika, die zur Therapie des Diabetes mellitus Typ II eingesetzt werden.

2 Wirkungsweise

α-Glucosidase-Hemmer sind "falsche Tetrasaccharide", die im Darm nicht resorbiert werden können. Sie führen zu einer Verminderung der Resorption von Kohlenhydraten, die mit der Nahrung zugeführt werden.

Die Glukose-Konzentration im Blut (Blutzucker) steigt dementsprechend unter α-Glucosidase-Hemmern nach einer Mahlzeit langsam und weniger stark an.

3 Indikation

Die Gesamtwirkung von α-Glucosidase-Hemmern (z.B. Glucobay) ist insgesamt eher schwach. Eine Monotherapie des Diabetes mellitus Typ II ist in den meisten Fällen nicht sehr erfolgversprechend. Deshalb werden α-Glucosidase-Hemmstoffe in der Regel mit anderen oralen Antidiabetika (z.B. Sulfonylharnstoffen) kombiniert.

4 Substanzen

Bekannte Substanzen aus der Gruppe der α-Glucosidase-Hemmer sind:

5 Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen sind gruppenspezifisch und betreffen neben der Gefahr für die Entwicklung einer Hypoglykämie hauptsächlich den Gastrointestinaltrakt:

Diese Nebenwirkungen können durch eine zuckerarme Ernährung vermindert bzw. kontrolliert werden.

6 Kontraindikationen

7 Quellen

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