Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Alken

Synonyme: Olefin
Englisch: Alkene

1 Definition

Alkene sind eine Gruppe von Kohlenwasserstoffen. Es sind Moleküle, die nur aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen bestehen. Bei Alkenen ist mindestens ein C-Atom ungesättigt und durch eine Doppelbindung mit dem nächsten C-Atom verbunden. Sie weisen folgende allgemeine Summenformel auf:

  • CnH2n

2 Homologe Reihe und Vertreter

Die Alkene zeichnen sich ebenso wie die Alkane durch die sogenannte homologe Reihe aus, d.h. die Moleküle ausgehend von CH4 zeigen eine Verlängerung der Kette um CH2-Einheiten für den nächsten Vetrteter. Die wichtigsten Vertreter entsprechend der homologen Reihe der Alkene sind im Folgenden mit Formel aufgelistet:

3 Eigenschaften

  • Je länger die Kette, umso höher der Schmelz- und Siedepunkt
  • In unpolaren Lösungsmitteln löslich, z.B Ethylether
  • Basis für viele weitere organische Verbindungen, wie ungesättigte Carbonsäuren
  • Eigenschaften werden durch Einfügen von Gruppen oder Atomen verändert, z.B. Halogenalkenen

4 Einteilung der Alkene

Aliphatische Kohlenwasserstoff mit zwei Doppelbindungen bezeichnet man als Diene, mit drei als Triene und mit mehr als drei als Polyene.

5 Typische Reaktion: Additionsreaktion

Eine Additionsreaktion zeichnet sich dadurch aus, dass ein reaktives Teilchen an einem Molekül hinzugefügt, d.h. addiert wird. Eine Doppelbindung zeichnet sich durch genau diesen Vorgang im Alken aus.

Treffen Alkene mit reaktiven Teilchen zusammen wird die Doppelbindung und Addition des Teilchens aufgelöst. Diese Teilchen sind zumeist elektrophile positive geladene. Es sind mindestens 2 Moleküle beteiligt. Die Addition ist die Umkehrung der Eliminierungsreaktion, eine der 4 Grundreaktionen der Organik.

Die Additionsreaktion wird oft als Nachweis für die Doppelbindungen verwendet.

6 Anwendung und Vorkommen

  • Pheromone
  • Halogenierung
  • Polymerisation, Bildung von Kunststoffen
  • Phytohormone

Tags:

Fachgebiete: Chemie

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